Landkreis Havelland
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Vorlage - A-0012/15  

 
 
Betreff: Auseinandersetzung mit einem Asylsuchenden am 15.08.2014/Ereignisse in Chemnitz am 01.12.2014
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage
Verfasser:Herr Müller, NPD/fraktionslosAktenzeichen:LR 21 01-5/14
Federführend:Büro des Kreistages Bearbeiter/-in: Lieck, Kerstin
Beratungsfolge:
Anlagen:
Antwort_Anfrage_NPD Müller 03 12 14

Sachverhalt:

 

Laut Polizeibericht vom 15.08.2014 kam es in einem Park in Friesack zu einer lebensbedrohlichen Auseinandersetzung. Ein junger Mann aus Somalia konsumierte mit einer 49jährigen Frau Alkohol im Park. Nach einiger Zeit attackierte der Somali die Frau und schlug auf sie ein. Durch die Schläge wurde sie am Kopf und Oberkörper verletzt. Sie ergriff die Flucht, doch der 20jährige verfolgte sein Opfer. Bei der Verfolgung warf er mit einer Flasche nach einem zufällig vorbeilaufenden Passanten, trat und verletzte ihn.

Eine Männergruppe sah das Geschehen und wollte der Frau zur Hilfe kommen. Der Angreifer nahm eine weitere Flasche und zerschlug sie so, dass er den scharfzackigen Flaschenhals als Waffe einsetzen konnte. Er traf einen der Männer (22 Jahre) am Hals. Die anderen Männer konnten den Somali anschließend überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Die Beamten nahmen den 20jährigen vorläufig fest.

Leider konnte man diesbezüglich wenig den lokalen Medien entnehmen.

 

  1. Ist der Täter ein Bewohner der Asylunterkunft in Friesack?
  2. Gab es bei dem Täter schon vorher Anzeichen auf eine gewalttätige Natur?
  3. Welche Präventionen wurden ergriffen, um solch eine Situation künftig zu verhindern?
  4. Wirkt sich eine Straftat negativ auf das Asylverfahren aus?
  5. Wie viele Menschen wurden tatsächlich verletzt und welcher Art sind die Verletzungen?
  6. Hat der Landkreis Kenntnis über den Genesungszustand des Opfers?

 

Am Montag (01.12.2014) kam es zu einem Streit unter Tunesiern in einem Asylheim in Chemnitz, in dessen Folge ein Mensch sein Leben lassen musste.

 

  1. Wie ist das Personal in havelländischen Heimen auf solche Situationen geschult?
  2. Gibt es eine Art Notfallplan, der Ausschreitungen ggf. mit Hilfe von Sicherheitsdienst und Polizei eindämmt?
  3. In welchen Asylunterkünften ist es bereits zu Auseinandersetzungen gegen das Personal oder untereinander gekommen? Bitte Zahlen der letzten drei Jahre auflisten.
  4. Hat der Kreis Kenntnisse über in Deutschland straffällig gewordenen Bewohner von Asylunterkünften im Havelland (Drogenmissbrauch, Körperverletzungen, Diebstahl)?

 


Anlagen: keine

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Antwort_Anfrage_NPD Müller 03 12 14 (51 KB)