Landkreis Havelland
- Ratsinfo -

Vorlage - A-0001/14  

 
 
Betreff: Ernährung in Kitas im Landkreis Havelland (Fraktion DIE LINKE.)
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage
Federführend:Dezernat II Bearbeiter/-in: Lieck, Kerstin
Beratungsfolge:
Kreistag Anhörung
23.06.2014 
Sitzung des Kreistages zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt:

 

Ernährung in Kitas im Landkreis Havelland

 

Eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung hat ergeben, dass die Verpflegung in Kindertagesstätten häufig ungesund sei. Nur in jeder dritten Kita gäbe es ausgewogenes Essen, so die Studie[1]. Wir fragen deshalb die Kreisverwaltung:

 

  1. Wie definiert die Kreisverwaltung gesunde, ausgewogene Ernährung in Kindertagesstätten?
  2. Wie beurteilt die Kreisverwaltung die Ernährung in den Kindertagesstätten im Landkreis nach dieser Definition?
  3. An welchen Kindertagesstätten (bitte einzeln und namentlich aufführen) wird nach Auffassung der Kreisverwaltung gesunde und ausgewogene Ernährung an Kinder ausgereicht?
  4. An welchen dieser Einrichtungen (bitte namentlich und einzeln aufführen) wird das Essen selbst zubereitet, an welchen das Essen angeliefert?
  5. An welchen der Einrichtungen, die derzeit mit angeliefertem Essen arbeiten, wurde vorher das Essen selbst zubereitet und wann sowie aus welchen Gründen erfolgte der Umstieg auf Anlieferung (bitte namentlich und einzeln aufführen)?
  6. Wie ist die Versorgungssituation an den Kindertagesstätten, die keine nach Definition der Kreisverwaltung gesunde, ausgewogene Ernährung anbieten, aufgeschlüsselt nach Selbstversorgern oder mit einem Caterer arbeitend (bitte namentlich und einzeln aufführen)?
  7. Durch welche Caterer werden Kindertagesstätten im Landkreis mit Mittagessen versorgt, das der Definition der Kreisverwaltung über gesunde, ausgewogene Ernährung entspricht?
  8. Welcher Finanzbedarf wäre notwendig, um an allen Kindertagesstätten eine gesunde, ausgewogene Ernährung anbieten zu können?
  9. In welcher Form können Eltern an den einzelnen Einrichtungen Einfluss auf die Ernährung ihrer Kinder nehmen?

 

 

 


[1] Vgl. dazu: Märkische Allgemeine Zeitung, 3.6.2014, Seite 1 und Seite 5


Anlagen: