Landkreis Havelland
- Ratsinfo -

Vorlage - A-0062/21  

 
 
Betreff: "Corona"-Management, Fallzahlen und Impffolgen (AfD-Fraktion)
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage
Verfasser:AfD-Fraktion
Federführend:Büro des Kreistages Bearbeiter/-in: Schwaß, Milla
Beratungsfolge:
Kreistag Anhörung

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:

 

1. Nach 19 Monaten mit SARS-COV 2 kann sich kein öffentlicher Gesundheitsdienst in seiner Arbeit ausschließlich auf Empfehlungen des RKI, des PEI, der StIKo und von den sich ständig ändernden Pandemie-Bekämpfungsverordnungen leiten lassen. Zumindest intern müssen selbst gewonnene Erkenntnisse aufgearbeitet werden. Hat das Gesundheitsamt des Landkreises Havelland Erkenntnisse gewonnen, die nicht im Einklang mit den jeweiligen Maßnahmen der Regierungen standen? Hat der Landrat in Folge dessen Initiativen ergriffen, diese im Sinne der Veränderung von Empfehlungen oder Verordnungen mit den Verantwortlichen auf Landes- oder Bundesebene zu teilen? Wenn ja, welche?

 

2. Warum wurden den Schülern anstelle des Spucktests nur Testkits zur Verfügung gestellt, welche, vorschriftsmäßig intranasal angewandt, zu Mikroläsionen der empfindlichen Nasenschleimhäute und somit zur Schaffung von potentiell gefährlichen Keimeintrittspforten in der direkten Nachbarschaft des Riechhirns (Rhinencephalon) führen?

 

3. Das Tragen medizinischer Masken kann bei einem fortgesetzten Langzeiteinsatz zu allergisch - entzündlichen Kontaktekzemen sowie zu bakteriellen und mykotischen Dermatosen der Gesichtshaut führen, sowie zu Mykosen des Atemtrakts. Die Atmungskapazität wird durch den Einsatz medizinischer Masken eingeschränkt und daraus kann eine bedenkliche Sauerstoffunterversorgung vor allem auch des Gehirns resultieren. Bleibende Schäden können nicht ausgeschlossen werden. Die Sauerstoffunterversorgung korrespondiert mit den klinischen Symptomen körperlicher Schwäche, Schwindel und allgemeines Unwohlsein. Die steigende Fallzahl in der Kinder - und Jugendpsychiatrie muss vor allem als Resultat der Pandemie-Bekämpfungsmaßnahmen, an denen das Tragen der Maske wesentlichen Anteil hat, betrachtet werden. Entgegen der behaupteten Schutzwirkung passieren SARS - COV-2 Viren - insbesondere in Aerosol-Form – die Masken nahezu ungebremst.

Aus welchen Gründen wird noch immer ein Maskenzwang an den Schulen des Landkreises Havelland angeordnet?

 

4. Viele Immunologen gehen davon aus, dass ein Großteil der Kinder und Jugendlichen bereits eine stumme Immunität gegen SARS COV 2 ausgebildet haben. Das Vorliegen dieser Immunität kann durch einen einfachen Bluttest (siehe oben) bestätigt werden. Kinder und Jugendliche, die eine stumme Immunität aufweisen, profitieren von der Impfung nicht. Hinzu kommt, dass Kinder und Jugendliche, sofern sie die Krankheit durchmachen, selten schwere Symptome ausbilden und das Todesrisiko nahe Null ist. Das Impfrisiko, schwere Nebenwirkungen zu erleiden oder den Tod zu finden ist dem gegenüber erhöht.

Warum weist das Gesundheitsamt auf diese Blutuntersuchung nicht hin? Warum fördert es sie nicht? Warum wird stattdessen noch immer auf den PCR-Test fokussiert? Warum erhebt es nicht seine Stimme gegenüber RKI, PEI, STIKO? 

 

5. Trifft es zu, dass Personen, die die 2. Impfung erhalten haben (Biontech/Moderna) und vor Ablauf der 14 Tage-Frist - nach deren Ablauf sie als voll immunisiert gelten - im Todesfall bei Vorliegen eines Corona-positiven PCR-Tests als „ungeimpft“ in die Sterbestatistik eingehen? 

 

6. Trifft es zu, dass Personen, die die 2. Impfung erhalten haben (Biontech/Moderna) und vor Ablauf der 14 Tage-Frist - nach deren Ablauf sie als voll immunisiert gelten - im Todesfall bei Vorliegen eines Corona-positiven PCR-Tests als „COVID-Tote“ gezählt werden? 

 

7. Trifft es umgekehrt zu, dass Personen, die die 2. Impfung erhalten haben (Biontech/Moderna) im Falle des Todes vor Ablauf der 14 Tage-Frist - nach deren Ablauf sie als voll immunisiert gelten - ohne Vorliegen eines Corona-positiven PCR-Tests nicht als „Impftote“ gezählt werden? 

 

8. Sofern die Fragen 4-6 bejaht werden, stimmt der Landrat zu, dass diese Kategorisierungen die Meldung von Corona-Todeszahlen

  1. systematisch erhöht und die Meldung vom Impftodesfällen systematisch erniedrigt?
  2. Die Erstellung einer zutreffenden Kosten-/Nutzen-Bilanz der Impfkampagne erschwert bis unmöglich macht?

 

9. Wie viele Todesfälle gab es im Landkreis Havelland seit Beginn der Impfkampagne (27.12.2020), die auf COVID-19 (an oder mit) zurückgeführt wurden?

 

10. Wie viele der in die COVID-19-Todesstatitik eingegangenen Verstorbenen waren einmal, wie viele zweimal oder bereits dreimal geimpft (ohne Berücksichtigung von 14 Tage-Fristen, siehe Fragen 4-6)?

 

11. Ist dem Landrat bekannt, wie viele Havelländer seit Beginn der Impfkampagne Ende Dezember 2020 als an unmittelbaren (akuten) und an mittelbaren (späteren) Impffolgen verstorben gezählt werden? Wie viele?

 

12. Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit tödliche Impffolgen als solche registriert werden? Wie erfährt das Gesundheitsamt davon? Welche Rückkopplung zu den selbst administrierten Maßnahmen besteht?

 

 

13. Was wird durch das Gesundheitsamt konkret unternommen, damit Todesfälle von geimpften Personen erkannt, aufgeklärt und gemeldet werden können?

 

14. Wie haben sich die Einsatzzahlen im Rettungswesen, insbesondere die Notarzteinsätze, im Landkreis Havelland entwickelt? Bitte tabellarisch monatlich aufgeschlüsselt angeben für den Zeitraum Januar 2020 bis Oktober 2021!

 

15. Die Havelland-Kliniken verfügten im Oktober 2021 über 17 Intensivbetten. Über wie viele Intensivbetten verfügten die Havelland-Kliniken Ende 2019?

 

 

16. Mussten zwischen Januar 2020 und Oktober 2021 Patienten aufgrund eines Mangels an freien Intensivbetten in benachbarte Städte oder Landkreise verlegt werden? Wenn ja, wie viele aufgrund schwerer COVID-19-Symptomatik) und wie viele aufgrund anderer schwerer Erkrankungen? Wenn ja, handelte es sich um eine außergewöhnliche Häufung oder war/ist dies Klinikalltag?

 

Begründung:

 

Die gesamte Behandlung des Themas der SARS-COV2-Infektionen stellt sich nach 19 Monaten als eine Abfolge von staatlichen Fehleinschätzungen und Falschaussagen, letztendlich als unwissenschaftlich, dar.

Bereits im Vorfeld wurden langjährig gültige wissenschaftliche Definitionen verändert, um die SARS-COV2-Infektion überhaupt als Pandemie bezeichnen zu können.

Die daraus abgeleiteten staatlichen Maßnahmen - einschneidende Grundrechtseingriffe - sind bis zum heutigen Tag in sich widersprüchlich und in Teilen von mehreren Gerichten als Rechtsbruch (zuletzt gegen die verhängten Ausgangssperren im März 2020 in Bayern) gewertet worden.

 

Bis heute wird ignoriert, dass der PCR-Test das Virus nicht nachweisen kann. Es wird ebenso ignoriert, dass, bezüglich des neuartigen Corona-Virus SARS COV 2, kein wissenschaftliches Labor der Welt den klassischen Erregernachweis entsprechend der drei Koch’schen Postulate erbracht hat. Dies führt zu dem grotesken und wissenschaftlich unhaltbaren Fakt, dass nachweislich klinisch an COVID-19 Erkrankte, die keinen PCR-Test aber den Goldstandard der Virologie nachweisen, nämlich den hohen spezifischen SARS COV 2-Blut- Antikörper-Titer (Untersuchungsparameter SARS CIOV 2 IGG EIA atio), den nur Erkrankte haben können, nicht als „Genesene“ anerkannt werden.

Außerdem wird der Status des „Genesenen“ nur an Personen mit einem positiven PCR-Test und nachgewiesener klinischer Erkrankung für die Dauer von 6 Monaten vergeben. Dann soll bereits eine Nachimpfung erfolgen, obwohl nach immunologischen Erkenntnissen, von einer natürlichen Immunitätsdauer von mindestens einem Jahr auszugehen wäre. Ein Hineinimpfen in eine bestehende stabile Immunität, welche mit einem spezifischen Blut-Antikörper-Test unkompliziert und schnell nachzuweisen wäre, ist aus immunologischer Sicht kontraproduktiv – erst recht, wenn es sich dabei um neue und ungenügend getestete Impfstoffe mit einer auffällig hohen Rate von schwerwiegenden klinischen Nebenwirkungen handelt.

 

An der epidemiologischen Abklärung der Frage der Hintergrundimmunität der Bevölkerung scheinen staatliche Stellen jedoch keinerlei Interesse zu haben, obwohl bei der Untersuchung von Spenderblut eine natürliche Immunität/Kreuzimmunität von rund 35 % der Getesteten nachgewiesen wurde.

Die sogenannte Herdenimmunität, deren Erreichung ursprünglich den Zeitpunkt bezeichnen sollte, an denen die staatlichen „Pandemie“-Maßnahmen enden sollten, müsste nach der Erkenntnis, dass viel mehr Menschen, als die RKI-Statistiken bisher vorgaben, geimpft sind, längst erreicht sein.

 

Dabei ist festzustellen, dass der Zeitpunkt des Beginns der Impfung inmitten des Höhepunktes der „Pandemie“ dem virologischen Basiswissen widerspricht. Dies wird mit dem Hinweis darauf, dass die Impfstoffe vorher nicht verfügbar waren, nicht besser.

 

Durch zweimalige Änderung der Definition des Begriffes „Impfung“ innerhalb eines Jahres hat das RKI zugegeben, dass die angebotene Impfung zu keiner sterilen Immunität führt. Während sich die „Impfung“ als staatlicherseits einzig propagierter Weg aus der „Pandemie“ zunehmend als leeres Versprechen erweist, waren die aktive Stärkung der Immunabwehr zur Vorbeugung und die Möglichkeiten der kurativen Medizin nie im Fokus der öffentlichen Diskussion.

 

Zudem wurden in den vergangenen 18 Monaten kaum Obduktionen durchgeführt, um die Frage zu klären, inwieweit der eingetretene Tod überhaupt ursächlich mit dem SARS-COV 2 verbunden war. Ebenso haben staatliche Stellen erkennbar kein Interesse daran gezeigt, die Obduktionsquote von Menschen zu erhöhen, die in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit der erhaltenen Impfung verstorben sind. Im Gegenteil! Es wird berichtet, dass Obduktionen sogar aktiv verhindert wurden.

 

Es ist ausweislich der durch das RKI geführten Statistik der COVID-19-Toten daher offenkundig, dass der Tod durch COVID-19 über-, der durch Impfung unterbetont wird. Ersteres ergibt sich aus der fehlenden Übersterblichkeit in 2020 und statistisch auffälliger Abnahmen anderer Todesursachen.

Die Meldung (und Anerkennung) von Impfkomplikationen gilt dagegen generell seit Jahrzehnten als untererfasst. Das Jahr 2021 scheint nun jedoch die Übersterblichkeit aufzuweisen, die für das Pandemie-Jahr 2020 nicht gesehen werden konnte.

 

Eine chinesische Peer-Review Studie, über die die Frankfurter Rundschau kürzlich berichtete, legt nun den Schluss nahe, dass es für die Auslösung der als COVID-19 bezeichneten Krankheit keines SARS-COV 2 bedarf, da bereits das Spike-Protein dazu allein ausreicht. Dessen Produktion ist jedoch die Funktion des Impfstoffes. Vor diesem Hintergrund ist es dann keine Überraschung, dass von immer mehr Fällen von COVID-19-Kranken und -Toten berichtet wird, die doppelt geimpft und damit ursprünglich und „eigentlich“ als geschützt galten. Es könnte dies die Erklärung sein, dass es weltweit eine positive Korrelation zwischen Impfquoten und testpositiven Menschen zu beobachten gibt.

 

Wenn man das Narrativ aufrechterhalten will, dass ein positiver PCR-Test Beweis für eine SARS-COV 2-Infektion sei – sei sie symptomatisch oder asymptomatisch – so wird offenkundig, dass wenigstens eine der beiden Schlussfolgerungen zutreffen muss: Entweder die Impfung selbst kann zur Infektion führen oder die Impfung bietet keinen Schutz.

 

Die bisherige staatliche Impfkampagne kann nicht für sich in Anspruch nehmen, Aufklärung betrieben zu haben. Sie stellt einseitige Propaganda dar, unterstützt durch die „öffentlich-rechtlichen“ Medienanstalten. Begleitet wird dies durch eine umfassende Zensur impfkritischer Inhalte in den sozialen Medien, die formal durch private Unternehmen vollzogen wird. Da es aber keinerlei politische Bestrebungen seitens der Regierungsparteien gegen diese Praxis zu beobachten gibt, ist zu unterstellen, dass es sich um eine grundgesetzwidrige Zensur handelt, die auch mit Hilfe des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes vom Staat wohlwollend unterstützt und auf private Vollzieher ausgelagert worden ist.

 

Vor diesem Hintergrund wiederum führt der ständig erhöhte staatliche Druck auf Menschen, die in Abwägung von Nutzen und Risiko und in Selbstbestimmung für sich die Impfung ablehnen, inzwischen ausgeweitet auf bereits „vollständig“ Geimpfte, die zu Booster-Impfungen gedrängt werden, zu einer Aushöhlung des Grundgesetzes und der bisher mehrheitlich akzeptierten gesellschaftlichen Normen des Zusammenlebens.

 

Sollte es nun infolge der Impfungen, entweder durch eine sofortige Schockreaktion (Anaphylaxie) und/oder akute Organschädigung im unmittelbaren Impfzeitraum, eine zeitlich verzögerte schwere Impfnebenwirkung unter dem klinischen Bild eines Zytokinsturms oder durch eine schwere allgemeine Schädigung des körpereigenen Immunsystems der Impflinge (ein erheblich gesteigertes Maß an erregerbedingten Allgemeininfektionen und die Aktivierung „schlummernder“ Infektionen, eine gesteigerte Karzinomrate) zu einer Übersterblichkeit kommen, so hätten sowohl die Regierungsparteien als auch die darin involvierten administrativen Fachstrukturen aller Ebenen eine schwere Schuld auf sich geladen, zumal bisher auf keiner Ebene eine öffentlich erkennbare Beschäftigung mit den Argumenten der Kritiker zu beobachten ist. 

 

    

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Anlagen:

 

Keine

 

Rathenow, 2021-10-21

 

AfD-Fraktion