Landkreis Havelland
- Ratsinfo -

Vorlage - A-0054/21  

 
 
Betreff: Drogenkonsum im Havelland (AfD-Fraktion)
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage
Verfasser:AfD-Fraktion
Federführend:Büro des Kreistages Bearbeiter/-in: Schwaß, Milla
Beratungsfolge:
Kreistag Anhörung
Anlagen:
Beantwortung Anfrage A-0054_21

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:

 

1. Auf welcher Datengrundlage basiert die im Sachverhalt angeführte Behauptung, die sich unter 8.c. im Strategiepapier des Landkreises Havelland findet?

Bitte für die letzten 5 Jahre differenziert nach psychischen Erkrankungen und den verschiedenen Suchterkrankungen (Drogen, Medikamente, Spiel- und andere Süchte) tabellarisch darstellen!

 

2. Wie hat sich nach den Erkenntnissen der Kreisverwaltung der Drogenkonsum in den vergangenen 5 Jahren im Havelland entwickelt?

a. allgemein

b. an den Schulen

Bitte für die letzten 5 Jahre tabellarisch darstellen!

 

3. Liegen der Kreisverwaltung eigene Erkenntnisse oder Erkenntnisse der Sicherheitsbehörden vor, wo sich Schwerpunkte des Drogenkonsums und -handels ausgebildet haben? Welche?

 

4. Liegen der Kreisverwaltung eigene Erkenntnisse oder Erkenntnisse der Sicherheitsbehörden vor, wie sich die Verteilung von Drogen in oder vor Schulen vollzieht bzw. wie sie organisiert ist?

 

5. Liegen der Kreisverwaltung eigene Erkenntnisse oder Erkenntnisse der Sicherheitsbehörden vor, inwieweit die Eingriffe des Staates im Rahmen der Pandemie-Bekämpfungsmaßnahmen einen Einfluss auf den Drogenkonsum gehabt haben? Wenn ja, welche?

 

6. Hält der Landrat bzw. die Kreisverwaltung über die bestehende Informationsangebote hinaus aktuell weitergehende Maßnahmen zur Bekämpfung psychischer Erkrankungen und von Suchterkrankungen für notwendig?

Wenn ja, welche?

Wenn nein, wie ist das in Einklang mit dem strategischen Ziel 8.c. zu bringen?

Begründung

 

Im Strategiepapier für das Havelland ist unter Punkt 8.c. vom weiteren Anstieg von psychischen- und Suchterkrankungen die Rede.

 

Auch von polizeilicher Seite sowie von Schülern ist zu hören, dass es einen wachsenden Drogenkonsum bei jungen Menschen geben soll. Neben Cannabis sollen inzwischen auch Kokain, Crystal Meth, Amphetamin- und Metamphetamine sowie Opiate eine Rolle spielen, wobei von einem sinkenden Unrechtsbewusstsein berichtet wird.

So entsteht der Eindruck, dass in der Vergangenheit zu wenig wirksame Maßnahmen getroffen wurden, die diese Entwicklung hätten stoppen können. Informationsveranstaltungen an Schulen und die Arbeit von Beratungsstellen scheinen wenig Wirkung zu erzielen.

  

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Anlagen:

 

Keine

 

Rathenow, 2021-07-11

 

AfD-Fraktion

 

  

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Beantwortung Anfrage A-0054_21 (897 KB)