Landkreis Havelland
- Ratsinfo -

Auszug - Änderung des Konzeptes Netzwerk Frühe Hilfen/Kinderschutz im Landkreis Havelland  

 
 
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 7
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Mi, 11.01.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:45 - 18:15
Raum: Landkreis Havelland, DS Nauen, Sitzungssaal 225
Ort: Goethestr. 59/60, 14641 Nauen
BV-0238/16 Änderung des Konzeptes Netzwerk Frühe Hilfen/Kinderschutz im Landkreis Havelland
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
  Aktenzeichen:II 51/Oe
Federführend:Dezernat II, Amt 51 - Jugendamt Bearbeiter/-in: Graber, Liane

Sitzungsverlauf

 

Frau Oetzmann, Netzwerkoordinatorin Frühe Hilfen/Kinderschutz, stellt ihre bisherige Tätigkeit vor. Auf die Finanzierungsplanung sowie die Power-Point-Präsentation in der Anlage wird verwiesen.

 

Herr Hoffmeyer-Zlotnik möchte wissen, welche Gemeinden die Vereinbarungen nach § 8a bislang nicht unterschrieben hätten. Frau Oetzmann benennt die Gemeinde Schönwälde-Glien und die Gemeinde Wustermark.

 

Der Jugendhilfeausschuss formuliert seine Erwartung, dass die Gemeinde Schönwalde Glien und die Gemeinde Wustermark bis zur Beschlussfassung über den nächsten Kitabedarfsplan die Vereinbarungen unterzeichnet haben. Anderenfalls müsse über Konsequenzen nachgedacht werden. Der Abschluss der Vereinbarungen nach § 8a mit allen hier aktiven Trägern sei überfällig.

 

Herr Wendland möchte wissen, ob die Koordinatoren-Stelle ausschließlich mit Fördermitteln aus dem Bund finanziert werde und ob der Bund dadurch ein Mitspracherecht habe. Frau Oetzmann erklärt, dass ihre Stelle vom Bund finanziert werde, dieser aber kein Mitspracherecht habe. Sie habe aber die Zuwendungsvorschriften des Landes zu beachten.

 

Herr Hoffmeyer-Zlotnik bittet darum, dass der Finanzplan zur Verwendung der Mittel nach dem Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) dem Protokoll beigefügt wird. Dies sichern die Vertreter der Verwaltung zu.

 

Frau Lindner fragt an, ob es einen neuen Punkt in der Konzeption gebe der besagt, dass der JHA Empfehlungen für das nächste Jahr geben könne. Die Vertreterinnen der Verwaltung verweisen auf die neu in die Konzeption aufgenommen Berichtspflicht sowie auf die Entscheidungsbefugnisse des Jugendhilfeausschusses zu den Grundsätzen des Mitteleinsatzes. Die Frage, ob es für die Hebammen einen eigenen Finanzierungstopf gebe, verneint Frau Oetzmann. Sie verweist auf den Umstand, dass mehr Hebammenstunden finanziert werden könnten, die Hebammen im Landkreis aber gar nicht die entsprechende Kapazität hätten.

 

Frau Wolfram trägt noch ergänzend zu Eltern-Kind-Gruppen vor. Diese seien gleichfalls ein wichtiges Angebot der Frühen Hilfen. Der Landkreis setze sich sehr für eine Erweiterung des Angebotes ein. Dies verlaufe nicht ohne Hürden:

 

  1. In der Stadt Friesack habe die Stadtverordnetenversammlung ein entsprechendes Angebot abgelehnt mit zu finanzieren, obwohl die Notwendigkeit eines solchen Angebots im Kitabedarfsplan festgestellt worden sei. Hier würden weitere Schritte überlegt. Als Träger konnte die LEB gewonnen werden.
  2. In der Stadt Rathenow habe sich das Projekt einer zweiten Eltern-Kind-Gruppe zerschlagen, da der Träger sich zurückgezogen habe. Nunmehr fänden Verhandlungen mit dem Träger IKW statt.
  3. In der Stadt Premnitz werde eine zweite Eltern-Kind-Gruppe entstehen.

Ein Objekt und als Träger die AWO Potsdam seien vorhanden.

 


Beschluss

Beschlussvorschlag:

 

Der Jugendhilfeausschuss/Kreisausschuss/Kreistag möge beschließen:

 

Das Konzept Netzwerk Frühe Hilfen /Kinderschutz im Landkreis Havelland wird beschlossen.

 

Das Konzept beschlossen im Jugendhilfeausschuss vom 19.12.2012 einschließlich der Geschäftsordnung, BV 0321/12, tritt damit außer Kraft

 

 


Abstimmungsergebnis

 

einstimmig