Landkreis Havelland
- Ratsinfo -

Auszug - Konzeption zur Umsetzung der in § 3 KKG genannten Aufgaben  

 
 
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 5
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Mi, 19.12.2012 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:20 - 18:10
Raum: Jugendförderverein Mikado e. V.
Ort: Jugendförderverein Mikado e. V., Beratungsraum (Dachgeschoss), Ketziner Str. 1, 14641 Nauen
BV-0321/12 Konzeption zur Umsetzung der in § 3 KKG genannten Aufgaben
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:Dezernat II, Amt 51 - Jugendamt Bearbeiter/-in: Schmidt, Susanne

Frau Ziemer stellt die Vorlage dar

Frau Ziemer stellt die Vorlage dar. Auf die Ausführungen in der Beschlussvorlage wird verwiesen.

 

Frau Bienwald stellt die Frage, wie der Arbeitskreis in Nauen aufgebaut und begleitet werden solle? Dies sei für Mitarbeiter eines Trägers nicht neben der eigentlichen Arbeit zu leisten. Auch Herr Hoffmeyer-Zlotnik merkt an, dass der Landkreis sich über die Finanzierung der Aufgabe Kinderschutz Gedanken machen müsse. Dies beträfe auch die Finanzierung der „Insoweit erfahrenen Fachkraft“. Herr Gall nimmt Stellung hierzu Stellung .Die Sicherstellung des Kinderschutzes ist eine orginäre Aufgabe der Träger der freien Jugendhilfe. Der Landkreis wird sich darum kümmern, Kooperationspartner außerhalb der Jugendhilfe zu gewinnen, z.B. Schulen. Positive Resonanz habe es schon aus dem Polizeibereich gegeben.  Letztlich solle für diese Aufgabe auch die Stelle des Netzwerkkoordinators geschaffen werden.

Hinsichtlich des Einsatzes von Familienhebammen werden Bedenken betreffend deren Finanzierung angemeldet. Frau Ziemer weist darauf hin, dass der dem Jugendhilfeausschuss vorliegende Finanzplan überholt sei. Es werde mehr Geld für den Einsatz von Familienhebammen zur Verfügung stehen, da die Stelle des Netzwerkkoordinator nicht bereits zu Beginn des Jahres 2013 besetzt werden könne. Herr Gall verweist auf die Mittel für Hilfen zur Erziehung. Wenn der Einsatz einer Familienhebamme erforderlich sei, müsse dieser ggf. auch aus diesen Mitteln finanziert werden.

 

Herr Chodzinski wirft die Frage der Nachhaltigkeit des Netzwerkes auf. Die Fördermittel des Bundes stünden nur bis zum Jahre 2015 zur Verfügung. Herr Gall verweist auf die gesetzliche Regelung im KKG, wonach ab dem Jahr 2016 der Bund die Mittel in einen Fond einbringen werden, aus dem dann die Aufgaben in gleicher Höhe weiter finanziert werden sollen.

 

Frau Ziemer weist darauf hin, dass die Bildung des Netzwerkes und die Koordinierung der Arbeit des Netzwerkes Kinderschutz /Frühe Hilfen ein Prozess ist, der gemeinsam begonnen werden muss. Sie regt eine Klausurtagung an, auf welcher im Vorfeld vor Festlegungen durch den Netzwerkbeirat Ziele und Schwerpunkte erörtert werden sollten.

 

Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses schlagen vor, auf einer Sitzung des Jugendhilfeausschusses in der zweiten Jahreshälfte 2013 einen Verwaltungsbericht über die bis dahin geschaffenen Strukturen einzubringen.

 

Herr Wellmann bringt den TOP dann zur Abstimmung.

 

Der Jugendhilfeausschuss beschließt die Netzwerkkonzeption

Der Jugendhilfeausschuss beschließt die Netzwerkkonzeption.

 

Abstimmungsergebnis: mehrheitlich

Abstimmungsergebnis: mehrheitlich